Architekturbüro

Dipl.-Ing. Bernd Bartl

Magdeburger Architekturpreis 2003

       

Auslober: Architektenkammer Sachsen-Anhalt u.a.
Ort: Magdeburg
Planung: 2003
Fläche: 100 - 190 m² je Haus

1. Preis
Im Wettbewerbsbeitrag für den Magdeburger Architekturpreis 2003 (Sparte 2) werden Einfamilienreihenhäuser im Niedrigenergiehaus-Standard auf einer innerstädtischen Brachfläche in der Alten Neustadt konzipiert. Das Entwurfsergebnis wird durch die strikten Vorgaben der Energieeinsparung und einer äußerst wirtschaft-lichen Bauweise geprägt. Die Hauszeilen sind mit den 2-geschossigen Wohnfassaden konsequent nach Süden ausgerichtet. Durch das Split-Level-Konzept in Verbindung mit dem begrünten Pultdach kann dagegen die Nordfassade deutlich reduziert werden und minimiert dadurch Wärmeverluste. Ein modular aufgebautes Trag- und Ausbausystem gestattet zudem eine Aneinanderreihung unterschiedlicher Haustypen. Das angewandte Energie-Konzept erwirtschaftet Überschüsse, sodass u.a. ein kleines Schwimmbad für die Bewohner der Siedlung beheizt werden kann.



Magdeburger Architekturpreis 2003 – Innovative Geschosswohnungen

        

Auslober: Architektenkammer Sachsen-Anhalt u.a.
Ort: Magdeburg
Planung: 2003
Fläche: ca. 3.000 m²

Lobende Anerkennung
Als Wettbewerbsbeitrag für den Magdeburger Architekturpreis 2003 wurde ein fünfgeschossiges Mehrfamilienwohn-haus aus den 50er Jahren in eine attraktive moderne Wohnanlage mit außergewöhn-lichen Stadtwohnungsgrundrissen umge-baut. Die angebotenen Wohnungsgrößen reichen von der 190 m²-großen Maisonette bis zum 2-Zimmer-Apartment mit 100 m². Alle Einheiten erhalten einen Wintergarten und sind in der Raumaufteilung flexibel nutzbar. Wesentlicher Bestandteil der Planung war zudem die Konzipierung einer energie-optimierten Bauweise und Nutzung. Das Wohnumfeld wird durch großzügige Außenanlagen über einem Parkdeck, durch umfangreiche Gemeinschaftseinrichtungen und durch Läden sowie ein Café ergänzt.



Fussgängerzone Steinweg – Stadt Mühlhausen

        

Auslober: Stadt Mühlhausen
Ort: Mühlhausen
Planung: 1998
Fläche: ca. 20.000m²

1. Preis
Das gestalterische Konzept des Wettbewerbs konnte in der thüringischen Kreisstadt nahezu unverändert umgesetzt werden. Grundlegender Entwurfgedanke ist, die intakte Struktur der Räume und Plätze behutsam zu betonen und Konturen sorgfältig herauszuarbeiten. Die Ausgestaltung der Flächen mit dem ortsüblichen Travertin- und Muschelkalk- material soll im Herzen der Stadt eindeutig dienende Funktionen übernehmen und somit einen Beitrag zur Heilung städtebaulicher und stadt- gestalterischer Wunden leisten. Wenige, leise Akzente reichten aus, um dieses Ziel zu erreichen.